Kaiserslautern treibt nachhaltige Mobilität voran
Digitale Projekte wie KLNavi und KIMONO I verbessern Verkehr und Barrierefreiheit

Anfang Oktober trafen sich in Berlin Fachleute aus Verwaltung und Industrie zum siebten Jahreskongress des Nationalen Kompetenznetzwerks für nachhaltige Mobilität (NaKoMo). Unter den Teilnehmenden: Vertreterinnen und Vertreter aus Kaiserslautern, die sich für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Verkehrs engagieren.
Kaiserslautern als Vorreiter nachhaltiger Mobilitätsprojekte
Seit 2023 ist Kaiserslautern mit zwei wegweisenden Projekten Teil der NaKoMo-Gemeinschaft. Die Stadt setzt im Rahmen der Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ (DkV) des Bundesministeriums für Verkehr auf innovative Ansätze:
Bei der Podiumsdiskussion des Kongresses war Kaiserslautern durch den Beigeordneten Manuel Steinbrenner vertreten. In seinem Beitrag hob Steinbrenner die positiven Effekte hervor, welche die DkV-Förderung für die Stadt ermöglicht hat. Angesichts der unsicheren finanziellen Situation mahnte er, auch über 2026 hinaus Perspektiven zu schaffen:
„In die Zukunft zu investieren ist immer ein Wagnis. Unterlässt es allerdings, hat man keine Zukunft.“
Damit machte Steinbrenner deutlich, wie wichtig die Fortführung der Förderprogramme für nachhaltige kommunale Verkehrsprojekte ist.
Projektverantwortung und innovative Lösungen
Manuel Steinbrenner wurde begleitet von Sebastian Schulze vom Tiefbaureferat, der die Verantwortung für das Kimono-Projekt trägt. Ziel ist es, ein intelligentes Verkehrsnetz zu etablieren, das neuen Mobilitätsanforderungen in einer wachsenden Stadt entspricht.
Besonders das Projekt KLNavi stellt eine Innovation dar, indem es auf digitale Integrationslösungen für Menschen mit (Seh-)Beeinträchtigungen setzt und damit Barrierefreiheit im Alltag fördert.
NaKoMo: Austausch und Vernetzung im Fokus
Das Nationale Kompetenznetzwerk für nachhaltige Mobilität (NaKoMo) ist seit 2018 eine Plattform, die den Austausch zwischen Kommunen und Expertinnen aus Verwaltung und Industrie bündelt. Ziel ist es, nachhaltige Mobilitätslösungen voranzubringen und Digitalisierung im Verkehrssektor zu fördern.
Weitere Informationen zu NaKoMohttp://www.nakomo.de
Während der Bundeskongress in Berlin eine Vielzahl von Workshops und Vorträgen bot, unterstrichen die Beiträge aus Kaiserslautern die Bedeutung kommunaler Initiativen. Ob innovative Ampelsteuerung oder digitale Angebote für Barrierefreiheit – die Stadt Kaiserslautern zeigt sich als aktiver Treiber nachhaltiger und inklusiver Mobilitätskonzepte. Es bleibt zu hoffen, dass die nötigen Förderungen auch nach 2026 gesichert werden, um diese Entwicklungen fortzusetzen und neue Maßstäbe im Bereich Mobilität zu setzen.
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