Kaiserslautern macht den Alltag barrierefreier
Mobiler Rampe für das Stadthotel zeigt Engagement im Projekt #1BarriereWeniger – Stadt fördert inklusive Infrastruktur

Artikel anhören
Die Stadt Kaiserslautern geht einen weiteren Schritt in Richtung Barrierefreiheit: Das Stadthotel in der Friedrichstraße engagiert sich aktiv im Projekt #1BarriereWeniger und setzt damit ein bedeutendes Zeichen für Inklusion und Teilhabe. Am Donnerstag wurde dem Hotel eine mobile Rampe offiziell übergeben – ein Beispiel für den fortlaufenden Abbau von Barrieren in Kaiserslauterer Einrichtungen.
Mobilität für alle: Die neue Rampe im Stadthotel
Die neu angeschaffte mobile Rampe, die rund 15 Kilogramm wiegt, kann mit nur einem Handgriff aufgefaltet und an der gewünschten Stelle montiert werden. Konkret hilft sie dabei, die Eingangstreppe mit zwei Stufen am Stadthotel zu überwinden. Damit richtet sich das Angebot an Menschen im Rollstuhl, Eltern mit Kinderwagen und andere mobilitätseingeschränkte Personen, die dadurch einen deutlich einfacheren Zugang erhalten.
Die Übergabe erfolgte im Beisein von Oberbürgermeisterin Beate Kimmel, Constantin Weidlich vom Citymanagement, dem städtischen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung Steffen Griebe sowie Carsten Ondreka und Christian Werner vom Inklusionsbeirat. Dieses gemeinsame Engagement unterstreicht die Bedeutung des Projekts für das städtische Leben.
Projekt #1BarriereWeniger: Hintergrund und Zielsetzung
Mit dem Projekt #1BarriereWeniger verfolgt Kaiserslautern das Ziel, Barrieren im öffentlichen Raum aktiv abzubauen und so die gleichberechtigte Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen.
Mit Initiativen wie dieser mobilen Rampe werden gezielt sichtbare Hindernisse abgebaut und ein inklusiveres Stadtbild geschaffen.
Ein gemeinsames Zeichen für Teilhabe
Oberbürgermeisterin Beate Kimmel betonte anlässlich der Übergabe: „Wir sind auf einem guten Weg, der uns Schritt für Schritt in die richtige Richtung führt, um eine möglichst inklusive Stadt zu werden.“ Sie hob die Bedeutung des kontinuierlichen Engagements für Barrierefreiheit hervor und dankte allen Beteiligten, insbesondere dem Inhaber des Stadthotels, Holger Jacobs, für die Initiative.
Beteiligungsmöglichkeiten für Unternehmen und Institutionen
Das Projekt #1BarriereWeniger steht allen Kaiserslauterer Geschäften, Gastronomiebetrieben und Institutionen offen. Wer Interesse daran hat, eine mobile Rampe anzuschaffen oder sich individuell beraten zu lassen, kann sich an das Citymanagement wenden.
Zusätzlich plant die Stadt, barrierefreie Zugänge in einem Verzeichnis auf der Website Kaiserslautern sowie in der Stadt-KL-App aufzulisten. Dies ermöglicht es Gästen und Bürgerinnen sowie Bürgern, sich bereits vor ihrem Besuch über barrierefreie Angebote vor Ort zu informieren.
Barrierefreiheit als wichtiger Bestandteil städtischer Entwicklung
Die Initiative rund um das Stadthotel ist ein weiterer Schritt, um Kaiserslautern als inklusive Stadt weiterzuentwickeln. Mit dem stetigen Abbau von Barrieren und dem transparenten Informationsangebot soll ein selbstverständlicher und gemeinsamer Zugang zu allen Bereichen des städtischen Lebens geschaffen werden.
Die weitere Beteiligung von Unternehmen und Institutionen ist ausdrücklich erwünscht und stellt einen wichtigen Baustein für mehr Teilhabe und Chancengleichheit dar. Das Projekt #1BarriereWeniger zeigt wirkungsvoll, wie durch gemeinsames Engagement die Lebensqualität in der Stadt für alle erhöht werden kann.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.