Kaiserslautern ernennt neue Technologiebotschafter
Drei Experten vernetzen Wissenschaft und Wirtschaft für mehr High-Tech-Sichtbarkeit

Die Stadt Kaiserslautern hat mit der Einführung drei neuer Technologiebotschafter einen weiteren Schritt zur Stärkung ihres innovativen Profils unternommen. Am 11. August 2025 wurden Professorin Anita Schöbel, Professor Arnd Poetzsch-Heffter und Frank Froux im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im 42kaiserslautern offiziell von Oberbürgermeisterin Beate Kimmel in ihr Amt eingeführt. Die Veranstaltung würdigte zugleich das Engagement der bisherigen Technologiebotschafter Ralf Korn und Professor Norbert Wehn, die seit 2014 aktiv waren.
Neue Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft
Die neuen Technologiebotschafter repräsentieren jeweils unterschiedliche Schwerpunkte und Perspektiven:
Der Fokus der Technologiebotschafter liegt darauf, die Vorzüge Kaiserslauterns – insbesondere im technologischen und wirtschaftlichen Bereich – nach außen zu tragen und als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Unternehmen zu fungieren.
Kaiserslautern als Netzwerkstandort
Laut Oberbürgermeisterin Beate Kimmel profitieren in Kaiserslautern Wissenschaft, Wirtschaft und Politik von einem engen Austausch. Unternehmen können hier ihre Bedarfe direkt an die Forschung herantragen und gemeinsam an Lösungen arbeiten. Im Sinne einer umfassenden Standortvernetzung sollen diese Vorteile durch das Engagement der Technologiebotschafter stärker sichtbar gemacht werden.
Die Science & Innovation Alliance Kaiserslautern (SIAK) hebt sich dabei als zentrales Alleinstellungsmerkmal hervor. Sie steht für die erfolgreiche Symbiose von Wirtschaft und Wissenschaft, ermöglicht den Wissens- und Technologietransfer und ist maßgeblich an der Einbindung und Förderung innovativer Projekte beteiligt.
Impulse für Internationalisierung und Zukunftsfähigkeit
Seit 2006 agieren die Technologiebotschafter ehrenamtlich als Vermittler und Repräsentanten des Standorts Kaiserslautern. Sie setzen sich für eine stärkere Sichtbarkeit der Region auch im internationalen Kontext ein – insbesondere im High-Tech-Bereich. Zu ihren Aufgaben gehören die Unterstützung von Unternehmen, die Initiierung von Projekten sowie die Präsentation der Standortvorteile gegenüber Investoren außerhalb der Region.
Die Bedeutung dieses Engagements wurde auch während der Amtsübergabe durch Professor Dieter Rombach, Vorstandsvorsitzender der SIAK, und Philip Pongratz, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, hervorgehoben. Die enge Zusammenarbeit dieser Akteure stärkt den Wissenschaftstransfer und macht Kaiserslautern als Unternehmensstandort einzigartig.
Vernetzung und Bürgernähe
Neben der Zusammenarbeit mit Unternehmen ist auch die Einbindung der Bürgerschaft ein wichtiger Aspekt. Initiativen wie das 42kaiserslautern verdeutlichen den Anspruch, Technologien und wissenschaftliche Entwicklungen für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen und so das Innovationspotenzial der Stadt weiter zu fördern.
Ralf Korn und Norbert Wehn berichteten von zahlreichen gemeinsamen Projekten und unterstrichen die Rolle der SIAK bei der Stärkung des Wissenschaftsstandortes sowie der Bürgernähe.
Die Einführung der neuen Technologiebotschafter markiert somit einen weiteren wichtigen Schritt für die Zukunftsfähigkeit der Stadt und deren Positionierung als attraktiver, innovativer Technologiestandort mit Strahlkraft über die Region hinaus.
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