Carmina Burana erklingt in der Fruchthalle
Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz spielt am 17. April in Kaiserslautern Werke von Assad, Borodin und Orff – mit Bachchor Mainz und Solist:innen.

In der Fruchthalle Kaiserslautern steht am Freitag, 17. April, um 19.30 Uhr ein Sinfoniekonzert mit einem Programm auf dem Plan, das drei sehr unterschiedliche Werke zusammenführt. Mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Chefdirigent Michael Francis, dem Bachchor Mainz und den Solist:innen Leonor Amaral, Václav Vallon und Martin Berner rückt dabei vor allem das große Finale mit Carl Orffs Carmina Burana in den Mittelpunkt.
Ein Abend mit drei markanten Klangbildern
Das Programm eröffnet Clarice Assads Ode to Carmen Miranda. Das Werk wird in der Pressemitteilung als Hommage an die Film- und Gesangslegende Carmen Miranda beschrieben und ist von schillernder musikalischer Vielfalt geprägt. Rhythmus und Melodik greifen demnach den farbenfrohen und energiegeladenen Charakter der brasilianischen Ikone auf.
Im Anschluss folgen die Polowetzer Tänze aus Alexander Borodins Oper Fürst Igor. Auch dieses Werk wird mit klanglicher Opulenz und einem temperamentvollen, dynamischen Charakter beschrieben. Gerade diese Eigenschaften haben den Tänzen offenbar zu großer Beliebtheit verholfen.
Das Finale: Carmina Burana
Den Abschluss des Konzerts bildet Carmina Burana von Carl Orff, aufgeführt in Zusammenarbeit mit dem Bachchor Mainz. Die Mitwirkung des Chors wird als Verbindung zweier traditionsreicher Klangkörper hervorgehoben und zugleich als Ausdruck gewachsener partnerschaftlicher Zusammenarbeit überregionaler musikalischer Institutionen dargestellt.
Die szenische Kantate wurde am 8. Juni 1937 in der Oper Frankfurt am Main uraufgeführt und zählt zu den bekanntesten und wirkungskräftigsten Chorwerken des 20. Jahrhunderts. Die vertonten Texte stammen aus einer handschriftlichen Sammlung von rund 250 mittelalterlichen Lied- und Dramentexten, die im bayerischen Kloster Benediktbeuern entdeckt wurde. Die von Orff ausgewählten 24 Gedichte markieren in der Darstellung der Pressemitteilung einen radikalen Neubeginn seiner kompositorischen Laufbahn. Die repetitive musikalische Sprache gilt dort als ungewöhnlich schlicht für das frühe 20. Jahrhundert und als besonders wiedererkennbar.
Mitwirkende und künstlerische Leitung
Am Pult steht Michael Francis, der seit der Saison 2019/20 Chefdirigent der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz ist. Die vokale Gestaltung übernimmt der Bachchor Mainz, der seit seiner Gründung 1955 mit einem breit gefächerten Repertoire im In- und Ausland erfolgreich ist. Ergänzt wird das Ensemble durch die Solist:innen Leonor Amaral, Václav Vallon und Martin Berner.
Tickets und Vorverkauf
Für das Konzert sind Tickets und weitere Informationen über mehrere Wege erhältlich. Die Pressemitteilung nennt die Internetseiten der Fruchthalle und der Stadt Kaiserslautern sowie telefonische Auskünfte. Zudem sind Karten in der Tourist-Information, beim Thalia Ticketservice, bei weiteren Vorverkaufsstellen und im Internet über eventim.de erhältlich.
Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag zudem zur Hin- und Rückfahrt bis zum folgenden Tag um 3:00 Uhr mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln. Genannt werden dabei bei der DB die RE-, RB- und S-Bahn-Verbindungen sowie im Verkehrsverbund Rhein-Neckar die 2. Klasse.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.