60 Jahre Freundschaft: Rotkreuz-Delegation zu Gast in Kaiserslautern
Französische und deutsche Rotkreuz-Verbände feiern langjährige Partnerschaft und bereiten Jubiläumsjahr 2026 vor
Eine Delegation des französischen Croix Rouge aus der Partnerstadt St. Quentin war am vergangenen Wochenende zu Besuch in Kaiserslautern. Die Oberbürgermeisterin Beate Kimmel empfing die Gruppe im historischen Pfalzgrafensaal, begleitet von Mitgliedern des Deutschen Roten Kreuzes Kaiserslautern. Im Mittelpunkt stand das außergewöhnliche Freundschaftsband zwischen den beiden Rotkreuz-Verbänden, das bereits seit den 1960er Jahren besteht und bis heute lebendig gehalten wird.
Langjährige Verbundenheit zwischen Kaiserslautern und St. Quentin
Die Partnerschaft zwischen dem Deutschen Roten Kreuz Kaiserslautern und dem Croix Rouge St. Quentin reicht laut Beate Kimmel zurück bis in die Mitte der 1960er Jahre. Einen offiziellen Meilenstein markierte das Jahr 1976, als anlässlich des 700-jährigen Stadtjubiläums von Kaiserslautern der erste offizielle Austausch zwischen den beiden Gruppen stattfand.
Seitdem organisieren beide Verbände regelmäßig gemeinsame Aktivitäten. Dazu zählen:
Krisenfeste Freundschaft trotz Pandemie
Auch die jüngsten Herausforderungen, wie die Corona-Pandemie, konnten das Engagement nicht schwächen. Im Gegenteil: Der Austausch wurde sogar weiter gefestigt, und die Verbindung zwischen den beiden Gruppen blieb ungebrochen.
Ausblick: Gemeinsame Jubiläen im Jahr 2026
Beate Kimmel hob in ihrer Rede hervor, wie wichtig diese Begegnungen für das europäische Miteinander sind: „Solche Begegnungen sind heute wichtiger denn je. Wenn Menschen einander direkt begegnen, verlieren Grenzen an Bedeutung, Vertrauen wächst – und Europa wird spürbar.“ Sie würdigte das Engagement aller Beteiligten und blickte bereits in die Zukunft: Im Jahr 2026 stehen gleich zwei bedeutende Jubiläen an. Kaiserslautern feiert dann sein 750-jähriges Stadtjubiläum und zugleich 60 Jahre Rotkreuz-Freundschaft mit der Partnerstadt St. Quentin.
Gemeinsame Aktivitäten beim Delegationsbesuch
Nach dem offiziellen Empfang waren die Gäste zu einer Führung durch die unterirdischen Gänge der Stadt sowie zu einer Stadtführung eingeladen. Diese Begegnungen bieten nicht nur Gelegenheit zum Austausch – sie unterstreichen auch die Rolle der Städtepartnerschaften bei der Förderung des europäischen Gedankens.
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