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2.536 Euro für Kinderhilfe in Kaiserslautern

Bürgerhospitalstiftung unterstützt Mobiliar der Schüler-Eltern-Hilfe beim Kinderschutzbund

2.536 Euro für Kinderhilfe in Kaiserslautern
Bild zum Beitrag© Neues aus Kaiserslautern

Der Besuch von Oberbürgermeisterin Beate Kimmel beim Kinderschutzbund Kaiserslautern-Kusel e.V. unterstreicht die Bedeutung des Engagements für Kinder und Familien in herausfordernden Lebenssituationen. Die Einrichtung in der Moltkestraße ist seit vielen Jahren eine wichtige Anlaufstelle für Unterstützung, Begleitung und Förderung.

Förderung durch die Bürgerhospitalstiftung bringt neue Perspektiven

Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Erneuerung des Mobiliars im Rahmen der Schüler-Eltern-Hilfe, einem zentralen Angebot des Kinderschutzbundes. Hier werden derzeit 25 Kinder nachmittags betreut und bei den Hausaufgaben unterstützt. Das Ziel: Einen verlässlichen Rahmen schaffen, gezielte Lernförderung ermöglichen und Familien im Alltag entlasten.

Mit einer Zuwendung der Bürgerhospitalstiftung in Höhe von 2.536 Euro konnte das Mobiliar vollständig erneuert und optimal auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt werden. Die freundliche und kindgerechte Ausstattung trägt maßgeblich zu einer positiven Lern- und Aufenthaltsatmosphäre sowie zur Qualität der Betreuung bei.

Oberbürgermeisterin Kimmel betonte: „Es freut mich sehr, dass die Bürgerhospitalstiftung mit einem kleinen Beitrag dazu beitragen konnte, dieses wertvolle Angebot weiter zu stärken.“

Vielfältige Angebote für Kinder und Familien

Die Arbeit des Kinderschutzbundes geht jedoch weit über die Nachmittagsbetreuung hinaus. Zu den Angeboten zählen:

  • Lernpatenprojekte
  • Begleiteter Umgang für belastete Familien
  • Gruppenangebote für Kinder in Trennungs- und Scheidungssituationen
  • Viele weitere unterstützende Aktionen für Kinder und Familien
  • Ein weiteres wichtiges Element ist der Kleiderladen des Kinderschutzbundes, der bedürftigen Familien praktische Hilfe bietet und von Kimmel ausdrücklich gelobt wurde.

    „Engagement, das hier tagtäglich geleistet wird, ist unermesslich. Die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen des Kinderschutzbundes zeigen eine bemerkenswerte Hingabe, die nicht hoch genug gewürdigt werden kann, herzlichen Dank dafür“, so Beate Kimmel abschließend.

    Bürgerhospitalstiftung: Historie und Strukturen

    Die Bürgerhospitalstiftung, die die Möblierung ermöglichte, hat eine lange Tradition. Ihr Ursprung reicht bis ins Jahr 1176 zurück, als Kaiser Barbarossa ein Hospital stiftete. Später, am 27. Juli 1360, wurde die Verwaltung des Spitals an die Stadt Kaiserslautern übertragen.

    Das heutige Stiftungsvermögen setzt sich aus Grundvermögen in Form von Erbbaurechten sowie aus Kapitalvermögen zusammen.

    Gemäß Satzung besteht die Stiftung aus verschiedenen Organen:

    • Stiftungsvorstand: Die jeweilige Oberbürgermeisterin oder der Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern
    • Hospitalausschuss: Ein Gremium aus 16 vom Stadtrat gewählten Mitgliedern, das etwa dreimal im Jahr tagt
    • Starke Netzwerke für nachhaltige Wirkung

      Die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt, Stiftung und ehrenamtlichen Initiativen macht nachhaltige Unterstützung möglich. Der Kinderschutzbund profitiert von einer soliden Basis, um auch in Zukunft flexibel auf Bedürfnisse von Kindern und Familien eingehen zu können.

      Die jüngsten Investitionen zeigen: Wenn unterschiedliche gesellschaftliche Akteure zusammenwirken, profitieren vor allem die Schwächsten – die Kinder und ihre Familien.

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