„auslandsjournal“: Doku über Giorgia Meloni im ZDF

ZDF zeigt „auslandsjournal“-Doku „Giorgia Meloni an der Macht“: Antje Pieper analysiert Wandel, Neofaschismus, Migration, Medien und ihre Rolle.

Von Herold Team1 Min. Lesezeit
"auslandsjournal" im ZDF: Doku über "Giorgia Meloni an der Macht"

© ZDF – Foto: Roberto Monaldo/LaPresse/[M]F

© ZDF – Foto: Roberto Monaldo/LaPresse/[M]F

Das ZDF zeigt am Mittwoch, 2. September 2026, eine neue „auslandsjournal“-Doku mit dem Titel „Giorgia Meloni an der Macht“. Die Sendung ist ab 10.00 Uhr im ZDF-Streaming-Portal abrufbar und wird um 0.45 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

In der Dokumentation geht ZDF-Italien-Korrespondentin Antje Pieper der Frage nach, was Giorgia Melonis Erfolgsgeheimnis ist und wie sie Italien in den vergangenen vier Jahren verändert hat. Anlass ist unter anderem, dass Meloni Anfang September die am längsten regierende Ministerpräsidentin Italiens sein wird und ihr Kabinett das langlebigste seit Gründung der Italienischen Republik vor 80 Jahren sein soll.

Inhalt der Doku

Giorgia Meloni ist seit 2022 Ministerpräsidentin Italiens und damit die erste Frau an der Spitze einer italienischen Regierung. Die Produktion beleuchtet den Wandel Italiens unter ihrer Regierung und fragt nach der Rolle neofaschistischer Traditionen, der Migrationspolitik und des Kulturkampfs.

Die Doku greift auch Melonis politischen Werdegang auf. Sie war seit 2014 Vorsitzende der Partei Fratelli d'Italia (FdI), die als postfaschistisch klassifiziert wird. Zudem wird ihre Haltung zu nationalistischen und europakritischen Kräften sowie ihre Flüchtlingspolitik thematisiert.

Außerdem geht die Sendung der Frage nach, welche Rolle Meloni nach der Abwahl des ungarischen Ministerpräsidenten und nach dem Streit mit Donald Trump über dessen Papst-Kritik spielt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Lage an den Hotspots Italiens sowie ihr Einfluss in Medien und Kultur.

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