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Kurzmitteilung: ZDF stellt Merz zur Bilanz-Frage

In „Berlin direkt“ spricht der Kanzler über sinkende Zufriedenheit, stockende Reformen und Konflikte in der schwarz-roten Koalition.

Von Health Rold
Kurzmitteilung: ZDF stellt Merz zur Bilanz-Frage
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Ein Jahr nach der Wahl von Friedrich Merz zum Bundeskanzler rückt die politische Bilanz seiner Regierung in den Fokus. Das ZDF greift diesen Zeitpunkt mit einem neuen „Berlin direkt“-Interview auf: Am Mittwoch, 6. Mai 2026, um 19.20 Uhr stellen sich ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten und ZDF-Nachrichtenchefin Anne Gellinek dem Kanzler mit der Frage: „Was nun, Herr Merz?“

Bilanz nach zwölf Monaten im Amt

Im Zentrum der Sendung steht die Frage, was die Bundesregierung seit dem Amtsantritt des Kanzlers erreicht hat. Die schwarz-rote Koalition steht nach Angaben der Mitteilung unter Druck. Gleichzeitig ist die Zufriedenheit in der Bevölkerung gesunken, während zentrale Reformvorhaben nur schleppend vorankommen.

Besonders deutlich werden die Differenzen bei den großen Projekten im Renten- und Gesundheitssystem. Zwischen den Koalitionspartnern zeigen sich hier tiefe inhaltliche Spannungen, die den politischen Kurs der Regierung zusätzlich belasten.

Zunehmende Konflikte innerhalb der Regierung

Die Bundesregierung sieht sich nicht nur mit außen- und innenpolitischen Erwartungen konfrontiert, sondern auch mit wachsenden Konflikten im eigenen Lager. Streit über Steuerpolitik, Sozialstaatsreformen und wirtschaftspolitische Weichenstellungen prägt die aktuelle Debatte.

Hinzu kommt Kritik aus den eigenen Reihen. Auch innerhalb der politischen Unterstützer des Kanzlers wächst demnach die Skepsis gegenüber seinem Kurs.

Reformen unter Zeitdruck

Die Pressemitteilung stellt vor allem die Frage, warum Reformen nur langsam vorankommen. Zugleich steht zur Debatte, wie stabil die Regierung tatsächlich noch ist und ob es dem Kanzler gelingt, Vertrauen zurückzugewinnen.

Blick auf Deutschlands Rolle in der Welt

Neben der innenpolitischen Lage richtet das Interview den Blick auf die außenpolitische Position Deutschlands in einer angespannten internationalen Situation. Der Kurs der Bundesregierung im Verhältnis zu den USA ist ebenso Thema wie der Umgang mit internationalen Krisen.

Als Beispiel nennt die Mitteilung den Iran-Konflikt. Auch hier sorgt der Kurs der Regierung für Diskussionen.

Ein Format mit langer Tradition

„Was nun, ...?“ stellt seit mehr als 40 Jahren Fragen an Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitiker. Die erste Sendung lief im August 1985 und wurde damals von Klaus Bresser und Wolfgang Herles moderiert.

Weitere Informationen

Pressefotos zu „Was nun, ...?“ sind als Download nach Log-in, per E-Mail an

oder telefonisch unter 06131 – 70-16100 erhältlich.

Weitere Informationen verweist die Mitteilung auf den Stream der Sendung sowie auf Nachrichten und Hintergründe zur schwarz-roten Koalition auf ZDFheute.

Die Sendung reiht sich damit in ein Format ein, das sich seit Jahrzehnten mit zentralen Fragen an die politische Spitze beschäftigt und auch diesmal eine Zwischenbilanz unter besonderen politischen Vorzeichen zieht.

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