Vorsicht vor falschen Polizisten am Telefon!

Betrüger rufen in Weisenheim am Sand an und geben sich als Polizei aus, um Geld und Wertgegenstände zu erschleichen – Polizei warnt dringend vor Tricks.

Von Blaulichtreport1 Min. Lesezeit

Im Raum Weisenheim am Sand häufen sich aktuell betrügerische Anrufe, bei denen sich Unbekannte als Polizeibeamte ausgeben. Die Täter nutzen dabei unterschiedlichste Methoden, um ihre Opfer zu täuschen und Wertgegenstände sowie Bargeld zu erbeuten. Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche.

Betrüger geben sich als Polizeibeamte aus

Nach Angaben der Polizeidirektion Neustadt/Weinstraße schildern die Täter am Telefon, dass in der Nähe der Angerufenen Einbruchsdiebstähle verübt worden seien. Mit dem Hinweis auf eine drohende Gefahr für das eigene Haus oder die eigene Wohnung fordern sie dazu auf, Geld oder Wertgegenstände an angebliche Boten zu übergeben – angeblich zur sicheren Verwahrung beim Amtsgericht.

  • Die Betrüger lassen oft die Rufnummer einer Polizeidienststelle im Telefondisplay erscheinen, um Vertrauen zu erwecken.
  • Bei Misstrauen der Angerufenen simulieren die Täter neuerdings zudem eine angebliche Schlägerei in der Wohnstraße und verweisen auf einen Streifenwageneinsatz, um Authentizität vorzugaukeln.
  • Polizei bittet um Mithilfe der Bevölkerung

    Die Polizei ruft alle Bürgerinnen und Bürger im Bereich Weisenheim am Sand auf, wachsam zu bleiben und bei verdächtigen Beobachtungen oder dem Verdacht auf einen Betrugsversuch sofort die Polizei zu kontaktieren. Besonders ältere Personen sollten über diese Form des Telefonbetrugs informiert und sensibilisiert werden.

    • Verdächtige Anrufe sollten umgehend gemeldet werden.
    • Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, persönlich Kontakt zur nächsten Polizeidienststelle aufzunehmen und keinesfalls Wertgegenstände an Unbekannte herauszugeben.
    • Polizeidirektion Neustadt/Weinstraße: Für Hinweise und Verdachtsfälle

      Die Veröffentlichung dieser Warnung erfolgt im Namen der Polizeidirektion Neustadt/Weinstraße. Alle Bürgerinnen und Bürger sind dazu angehalten, verdächtige Beobachtungen ernst zu nehmen und durch ihr umsichtiges Handeln einen Beitrag zur Sicherheit in ihrer Gemeinde zu leisten.

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