Vorsicht vor falschen Polizeianrufen in Koblenz
Betrüger mit ausländischen Nummern täuschen ältere Menschen und fordern zur Polizei vorzusprechen auf – Polizei warnt und gibt Verhaltenstipps
In Koblenz sind am heutigen Tag zahlreiche ältere Bürgerinnen und Bürger zur Kriminalwache am Moselring erschienen, nachdem sie vermeintliche Anrufe aus dem Ausland erhalten hatten. Die Anrufer, die sich hinter österreichischen und polnischen Rufnummern verbargen, behaupteten, im Besitz belastenden Videomaterials im Zusammenhang mit einer Straftat zu sein. Die Angerufenen wurden aufgefordert, persönlich zur Polizeidienststelle zu kommen, um sich das angebliche Material anzusehen.
Hintergründe des Betrugsversuchs
Die Polizei Koblenz warnt ausdrücklich vor dieser neuen Variante des Telefonbetrugs. Die Anrufer nutzen gezielt die Verunsicherung vor allem älterer Menschen aus, um diese in die Irre zu führen und zum Erscheinen auf der Wache zu bewegen.
Nach den Aussagen der heutigen Besucher der Kriminalwache handelte es sich bei allen um ähnliche Anrufe: Unbekannte berichteten von belastendem Videomaterial und schürten so Sorge und Unsicherheit bei den Betroffenen. Die Polizei betont, dass keine echten Straftaten vorliegen und keine belastenden Videos existieren.
Empfehlung der Polizei
Das Polizeipräsidium Koblenz rät allen Bürgerinnen und Bürgern, bei ähnlich gelagerten Anrufen sofort aufzulegen und keine weiteren Schritte zu unternehmen. Es besteht keine Notwendigkeit, eine Polizeidienststelle aufzusuchen oder persönliche Informationen preiszugeben.
Die Behörden bitten insbesondere ältere Mitmenschen und deren Angehörige, wachsam zu bleiben und verdächtige Anrufe kritisch zu hinterfragen.
Rückfragen und Kontaktmöglichkeiten
Bei Unsicherheiten oder wenn bereits ein solcher Anruf eingegangen ist, können sich Bürgerinnen und Bürger an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Koblenz wenden.
Zusammenfassung und rechtlicher Hinweis
Der aktuelle Fall zeigt, wie raffiniert Telefonbetrüger vorgehen und wie wichtig eine gute Information der Bevölkerung ist. Die Polizei arbeitet weiterhin an der Aufklärung und Prävention solcher Vorfälle, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.
Weitere Hinweise und amtliche Informationen stammen vom Polizeipräsidium Koblenz und wurden über news aktuell verbreitet.
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