Verletzter Sperber an Autobahn gerettet
Polizei und Naturschutzbund arbeiten zusammen für den Schutz heimischer Greifvögel
Am Nachmittag des 17. Februar 2026 wurde die Autobahnpolizei Ruchheim zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen: Ein verletzter Greifvogel wurde auf dem Seitenstreifen der Bundesautobahn 61 gemeldet. Der Fundort lag zwischen der Abfahrt Worms und dem Parkplatz Erpelrain, Fahrtrichtung Süden.
Schnelles Handeln der Polizei
Die Streifenbeamten trafen den kleinen Sperber auf dem Standstreifen an. Das Tier war offenbar so verletzt, dass es sich zusammengekauert nicht mehr fortbewegen konnte. Um den Greifvogel so schonend wie möglich zu sichern, griffen die Einsatzkräfte auf eine ungewöhnliche Hilfsmittel zurück – eine Spuckschutzhaube, die sonst zum Schutz vor renitenten Personen vorgesehen ist.
Mit dieser improvisierten Maßnahme gelang es der Polizei, das Tier vorsichtig aufzuheben und in den Streifenwagen zu verbringen.
Übergabe an Naturschutzbund
Im Anschluss an die Sicherung wurde der verletzte Greifvogel der Dienststelle überstellt. Dort übernahm der Naturschutzbund die weitere Betreuung und Versorgung des Tieres. Die schnelle und koordinierte Aktion gewährleistete, dass der Sperber fachgerecht versorgt werden konnte.
Bedeutung für den Artenschutz
Einsätze wie dieser zeigen die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Naturschutzorganisationen. Die Rettung von Wildtieren leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, besonders entlang stark befahrener Verkehrswege.
Weitere Informationen zu Pressemeldungen erhalten Interessierte bei der Polizeidirektion Neustadt/Weinstraße, die als Quelle der Meldung genannt wird.
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