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Verdächtige Ansprachen an Kinder in Wörth am Rhein

Polizei ermittelt und bittet Eltern um erhöhte Wachsamkeit und sofortige Meldung von Vorfällen

Von Blaulichtreport
Verdächtige Ansprachen an Kinder in Wörth am Rhein
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

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Die Polizeiinspektion Landau vermeldet mehrere Vorfälle, bei denen Kindern im Bereich Wörth am Rhein und Neupotz von Unbekannten auf verdächtige Weise angesprochen wurden. Innerhalb weniger Tage wurden verschiedene Situationen gemeldet, in denen Erwachsene in Kontakt mit Kindern traten und sie offenbar gezielt ansprachen oder locken wollten. Die Ermittlungen laufen, bislang besteht kein nachgewiesener Zusammenhang zwischen den Taten.

Chronologie der Vorfälle

  • 20.11.2025, Hans-Martin-Schleyer-Straße (Wörth am Rhein):

    Ein 10-jähriger Junge wurde an der Bahnhaltestelle Bienwaldhalle von einem Mann mit Böllern und Süßigkeiten angesprochen. Der Mann stieg zuvor aus einem schwarzen Sprinter.

  • 28.11.2025, Dorschbergstraße:

    Ein 8-jähriger Junge wurde von einer Person aus einem Auto gefragt, ob er mitfahren möchte.

  • 30.11.2025, Grundschule Neupotz:

    Zwei Jugendliche begegneten auf dem Parkplatz einer Frau, die als Kinderansprecherin in sozialen Medien bekannt sein könnte. Die Frau wurde durch die Polizei kontrolliert. Ein Zusammenhang zu den anderen Vorfällen ist bislang nicht erkennbar.

    Polizeiliche Maßnahmen und laufende Ermittlungen

    Die Polizei nimmt diese Vorfälle sehr ernst. Fahndungen finden überwiegend mit zivilen Kräften statt, um die Situation aufmerksam zu überwachen und potenzielle Kinderansprecher frühzeitig zu erkennen. Hinweise aus der Bevölkerung werden umgehend geprüft, um Kinder bestmöglich zu schützen.

    Empfehlungen der Polizei an Eltern und Erziehungsberechtigte

    • Loben Sie Ihr Kind, wenn es sich mitteilt.
    • Vermeiden Sie Panik und Gerüchtebildung in der Nachbarschaft.
    • Verbreiten Sie keine unbestätigten Informationen in sozialen Netzwerken.
    • Nutzen Sie ausschließlich gesicherte Quellen für Informationen.
    • Melden Sie Vorfälle direkt über den Polizeinotruf 110.
    • Bereiten Sie Kinder auf derartige Situationen vor.
    • Legen Sie klare Verhaltensregeln für Schulweg und Freizeit fest.
    • Lassen Sie Kinder möglichst in Gruppen zur Schule oder zum Spielplatz gehen.
    • Achten Sie auf Pünktlichkeit.
    • Ermittlungen und Zusammenarbeit mit der Bevölkerung

      Die Polizei bittet darum, jeden verdächtigen Sachverhalt unmittelbar zu melden und keine Zeit zu verlieren. Nur so können Ermittlungen eingeleitet und Hinweise verfolgt werden. Die Polizei versichert, dass sie jedem Hinweis konsequent nachgeht.

      Die jüngsten Vorfälle verdeutlichen die Notwendigkeit, wachsam zu bleiben und Kinder in ihrem Verhalten zu stärken. Die Polizei appelliert, weder zu verharmlosen noch zu dramatisieren, sondern aufmerksam und verantwortungsvoll mit dem Thema umzugehen.

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