Unfall im Elmsteiner Tal: Toyota touchiert Strommast
Überfrierende Nässe führt zu Kontrollverlust – Stromausfall und Straßensperrungen folgen

Am frühen Samstagabend, dem 27. Dezember 2025, kam es im Elmsteiner Tal zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, der neben erheblichem Sachschaden auch einen Stromausfall in der Region verursachte. Die betroffene Straße, die L 499, verbindet Frankeneck mit Elmstein und ist insbesondere bei winterlichen Straßenverhältnissen für Autofahrer herausfordernd.
Unfallhergang und Sofortmaßnahmen
Nach Angaben der Polizei Neustadt/Weinstraße verlor eine Fahrzeugführerin die Kontrolle über ihren Toyota, als sie die Landstraße aus Richtung Frankeneck befuhr. Kurz vor Breitenstein kam das Fahrzeug aufgrund von überfrierender Nässe ins Schleudern. Das Auto verließ die Fahrbahn, überschlug sich und prallte in einen Strommast.
Die Kollision hatte weitreichende Folgen: Durch den Aufprall wurde der Mast so stark beschädigt, dass ein Stromkabel abriss. Dieser Vorfall führte zu Stromausfällen im betroffenen Bereich des Elmsteiner Tals. Glücklicherweise blieb die Fahrerin unverletzt.
Einsatzkräfte und Wiederherstellung der Stromversorgung
Unmittelbar nach dem Unfall waren Rettungsdienst, Feuerwehr und ein Mitarbeiter der Pfalzwerke im Einsatz. Die Priorität lag auf der Sicherung der Unfallstelle und der raschen Wiederherstellung der Stromversorgung. Bereits gegen 18:00 Uhr – rund eine Stunde nach dem Unfall – konnten die betroffenen Haushalte wieder mit Strom versorgt werden.
Die Landstraße musste zunächst für etwa 45 Minuten voll gesperrt werden. Im Anschluss erfolgte eine halbseitige Sperrung, die bis kurz nach 19:30 Uhr andauerte. So konnten die notwendigen Reparaturarbeiten sowie eine gefahrlose Bergung des Fahrzeugs und der beschädigten Infrastruktur gewährleistet werden.
Auswirkungen für Verkehrsteilnehmende und Region
Unfälle wie dieser verdeutlichen die Gefahr von Straßenglätte, insbesondere in exponierten, waldreichen Regionen wie dem Elmsteiner Tal. Bereits eine kurze Unterbrechung der Stromversorgung kann erhebliche Folgen für Bewohner und Infrastruktur haben. Der schnelle Einsatz der Rettungskräfte und der Pfalzwerke verhinderte jedoch Schlimmeres.
Die Polizei Neustadt/Weinstraße war federführend für die Unfallaufnahme und Koordination der Maßnahmen vor Ort verantwortlich. Dank des koordinierten Zusammenspiels aller beteiligten Einsatzkräfte konnte die Situation zügig unter Kontrolle gebracht werden.
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