Telefonbetrug in Kaisersesch und Adenau – Ältere im Visier
Polizei warnt vor falschen Bankmitarbeitern und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Im Bereich der Verbandsgemeinden Kaisersesch und Adenau kam es am Dienstag, den 17. Februar 2026, zu einer auffälligen Serie von Betrugsversuchen. Dabei gaben sich bislang unbekannte Anrufer als Bankmitarbeiter aus und nahmen gezielt Kontakt zu älteren Menschen auf. Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche und bittet um erhöhte Wachsamkeit.
Gezielte Anrufe bei älteren Menschen
Betroffen von den betrügerischen Anrufen waren insbesondere Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Kaisersesch, etwa in Düngenheim, sowie der Verbandsgemeinde Adenau, unter anderem im Bereich Reiferscheid. Die falschen Bankmitarbeiter versuchten am Telefon, sensible persönliche Daten wie Kontonummern oder Zugangsdaten zu erfragen.
Die Polizei rät dringend dazu, bei derartigen Anrufen skeptisch zu sein und keine vertraulichen Informationen preiszugeben.
Zeugen und Geschädigte gesucht
Die Kriminalpolizei Mayen bittet Personen aus den betroffenen Regionen, die verdächtige Anrufe erhalten haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich zu melden. Auch mögliche Geschädigte werden aufgefordert, Kontakt aufzunehmen.
Wer nicht direkt in Mayen wohnt, kann sich auch an jede andere Polizeidienststelle wenden, um Hinweise weiterzugeben. Ein schneller Informationsaustausch kann helfen, weitere Betrugsfälle zu verhindern.
Polizei rät zu Vorsichtsmaßnahmen
Bereits im Vorfeld hatte das Polizeipräsidium Koblenz über die aktuellen Vorfälle informiert.
Die Polizei betont, dass Prävention und gegenseitige Information innerhalb der Bevölkerung essenziell sind, um Betrugsversuche frühzeitig zu erkennen und abzuwehren.
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