Stoppschildverstöße in Großfischlingen: Polizei greift durch
Fünf Fahrer innerhalb von 30 Minuten gebührenpflichtig verwarnt – Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an Unfallhäufungspunkten

Am 17. Februar 2026 führte die Polizei in Großfischlingen eine Kontrolle an der Kreuzung L507/L542 durch. Innerhalb von nur 30 Minuten wurden fünf Autofahrer gebührenpflichtig verwarnt, weil sie das Stoppschild missachteten. Die betroffene Kreuzung ist bereits in der Vergangenheit durch wiederholte Unfälle mit Verletzten nach Vorfahrtsverstößen aufgefallen.
Konsequente Kontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
Die Polizei betont, dass Stoppschilder vor allem an vielbefahrenen oder schwer einsehbaren Kreuzungen aufgestellt werden, um Unfälle zu vermeiden. Die Kontrolle zielt darauf ab, die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer auf die Einhaltung grundlegender Verkehrsregeln zu lenken.
Wer das Stoppschild missachtet und dabei andere gefährdet, muss laut Bußgeldkatalog mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Kommt es infolge dieses Fehlverhaltens zu einem Unfall, erhöht sich das Bußgeld auf 120 Euro.
Weitere Verstöße bei der Kontrolle festgestellt
Neben den Vorfahrtsverstößen wurden auch zwei Autofahrer beim Fahren ohne angelegten Sicherheitsgurt erwischt. Sie mussten jeweils ein Verwarngeld von 30 Euro zahlen. Gerade das Anlegen des Gurtes ist ein entscheidender Schutz für alle Insassen und wird regelmäßig kontrolliert.
Erhöhte Aufmerksamkeit auf Verkehrsregeln
Die Polizei Rheinland-Pfalz macht deutlich, dass die Einhaltung von Verkehrszeichen maßgeblich zur Unfallprävention beiträgt. Gerade an bekannten Gefahrenschwerpunkten werden Kontrollen fortgesetzt, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
Die Pressemeldung der Polizeidirektion Landau ist frei zur Veröffentlichung unter Nennung der Quelle.
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