Rucksack-Kontrolle endet mit Polizeieinsatz in Landau
42-Jähriger verlässt Supermarkt ohne zu bezahlen, schubst Mitarbeiter und leistet bei der Festnahme erheblichen Widerstand

In Landau hat ein Vorfall in einem Supermarkt im Horstring am 12.05.2026 einen Polizeieinsatz ausgelöst. Nach Angaben der Mitteilung entnahm ein 42-jähriger Mann mehrere Lebensmittel im Gesamtwert von 38 Euro und verließ den Kassenbereich, ohne zu bezahlen.
Ablauf im Supermarkt
Der Mann verstaute die Waren in einem mitgeführten Rucksack und passierte damit den Kassenbereich. Ein Mitarbeiter des Marktes bemerkte den Diebstahl und sprach den Beschuldigten an.
Als der Mitarbeiter den Rucksack kontrollieren wollte, versuchte sich der Mann diesem zu entreißen. Zudem schubste er den Mitarbeiter. Damit entwickelte sich aus dem Diebstahlvorwurf eine aggressive Auseinandersetzung im Markt.
Verhalten gegenüber der Polizei
Auch gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten zeigte sich der Mann verbal aggressiv. Als er gefesselt werden sollte, leistete er erheblichen Widerstand. Zudem beleidigte er die eingesetzten Kräfte in entwürdigender Weise.
Weiteres Vorgehen der Behörden
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der bereits einschlägig polizeibekannte Beschuldigte dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Unterbringungsbefehl, der im Anschluss in Vollzug gesetzt wurde.
Einordnung des Falls
Die Mitteilung beschreibt damit nicht nur einen räuberischen Diebstahl, sondern auch ein Verhalten, das sich nach dem Zugriff durch Mitarbeiter und Polizei weiter zuspitzte. Für die Ermittlungen ist vor allem relevant, dass der Beschuldigte laut Mitteilung bereits einschlägig polizeibekannt war und die Justiz anschließend einen Unterbringungsbefehl anordnete.
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