Reisebus auf B9 in Flammen
56 Schüler und vier Lehrkräfte bleiben bei Brand zwischen Limburgerhof und Rehhütte unverletzt

Auf der B9 in Fahrtrichtung Speyer hat ein brennender Reisebus mit einer Schulklasse am Vormittag einen Einsatz der Polizeiautobahnstation Ruchheim ausgelöst. Nach ersten Erkenntnissen führte ein technischer Defekt zu dem Vorfall zwischen den Anschlussstellen Limburgerhof und Rehhütte.
Reifenplatzer löst Rauchentwicklung aus
Nach Angaben der Mitteilung platzte während der Fahrt ein Hinterreifen an einem mit 56 Schülern besetzten Bus. Im Bereich des Radkastens kam es daraufhin zunächst zu einer Rauchentwicklung, anschließend zu einem Brand. Der Fahrer reagierte umgehend und brachte das Fahrzeug sicher am Straßenrand zum Stehen.
Alle Schülerinnen und Schüler sowie vier Lehrkräfte konnten den Bus rechtzeitig verlassen. Nach bisherigen Informationen wurde niemand verletzt.
Feuerwehr verhindert Ausbreitung
Die alarmierte Feuerwehr hatte den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle und verhinderte ein weiteres Ausbreiten der Flammen. Der Reisebus wurde durch das Feuer erheblich beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Im Anschluss musste das Fahrzeug abgeschleppt werden.
Verkehrsbehinderungen auf der B9
Während der Lösch- und Bergungsarbeiten kam es auf der B9 zeitweise zu Verkehrsbehinderungen. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den genauen Ursachen des Reifenplatzes aufgenommen.
Der Vorfall zeigte, wie schnell ein technischer Defekt im laufenden Verkehr zu einer gefährlichen Situation werden kann. Entscheidend war in diesem Fall offenbar das schnelle und besonnene Handeln des Fahrers, durch das alle Insassen den Bus rechtzeitig verlassen konnten.
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