Kurzmitteilung: Vorfälle beim Sandbahnrennen in Herxheim
Polizei registriert Trunkenheitsfahrten, Körperverletzung und Widerstand – Zeugen gesucht

Beim diesjährigen Sandbahnrennen in Herxheim kam es bei regnerischem Wetter nur vereinzelt zu Straftaten. Die Polizei berichtet von mehreren Vorfällen, die den Einsatzkräften dennoch Arbeit abverlangten. Im Mittelpunkt standen dabei zwei Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr sowie ein Fall von körperlicher Auseinandersetzung, Widerstand gegen Polizeibeamte und weiteren Delikten.
Trunkenheitsfahrten nach dem Rennen
Nach dem Rennen mussten zwei Fahrradfahrer wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt werden. Einer der Männer war mit 1,8 Promille unterwegs, der andere mit 2,7 Promille. Letzterer soll zudem gestürzt sein.
In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06341-287-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.
Streit, Angriff und Widerstand
Besonders unrühmliches Verhalten zeigte ein 21-Jähriger. Er geriet zunächst mit einer Personengruppe in Streit und schlug einem 25-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Der 25-Jährige wurde dabei leicht verletzt.
Bei der anschließenden Personalienfeststellung verhielt sich der 21-Jährige nach Angaben der Polizei äußerst aggressiv. Er widersetzte sich der Fesselung, beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten mehrfach und spuckte nach ihnen.
Durchsuchungen und weitere Maßnahmen
Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten Haschisch sowie eine größere Menge Bargeld. Beides wurde sichergestellt. Aufgrund einer richterlichen Anordnung wurde folglich auch die Wohnung des Beschuldigten durchsucht.
Auf der Dienststelle wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen, anschließend wurde er dem Gewahrsam zugeführt. Der 21-Jährige muss sich nun in mehreren Strafverfahren verantworten.
Einordnung des Einsatzes
Die Mitteilung zeigt, dass das Rennen trotz des regnerischen Wetters insgesamt nur von vereinzelten Vorfällen begleitet wurde. Gleichzeitig verdeutlicht sie, dass aus einzelnen Eskalationen schnell eine Reihe strafrechtlich relevanter Vorgänge entstehen kann.
Besonders im Zusammenhang mit den Trunkenheitsfahrten und dem Verhalten des 21-Jährigen wurde die Polizei mehrfach tätig. Die Ermittlungen und Verfahren laufen nun weiter.
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