Festnahme am Mitfahrerparkplatz Landau-Queichheim
Polizei nimmt 34-Jährigen mit Haftbefehl wegen Ersatzfreiheitsstrafe fest

In den frühen Morgenstunden des 28. Dezember 2025 wurde der Polizei Landau eine randalierende, offenbar alkoholisierte Person auf dem Mitfahrerparkplatz Landau-Queichheim gemeldet. Der Vorfall ereignete sich gegen 01:10 Uhr und führte umgehend zu einem Einsatz der örtlichen Behörden.
Festnahme nach Personalienüberprüfung
Am Einsatzort trafen die Beamten auf einen 34-jährigen Mann aus Koblenz. Bei der Überprüfung seiner Identität kam eine besondere Brisanz ans Licht: Gegen den Mann lag ein Haftbefehl vor. Er war zur Fahndung ausgeschrieben und hatte sich bislang einer Strafvollstreckung entzogen.
Hintergrund: Ersatzfreiheitsstrafe
Dem Betroffenen stand noch eine sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe von 428 Tagen bevor. Dabei handelt es sich um eine Strafe, die dann vollstreckt wird, wenn eine ursprünglich verhängte Geldstrafe nicht gezahlt wurde.
Überstellung in Justizvollzugsanstalt
Nach Feststellung der Identität und Abgleich mit den polizeilichen Datenbanken wurde der 34-Jährige festgenommen und einer Justizvollzugsanstalt überstellt. Dort soll er die offenen 428 Tage absitzen.
Fazit und Bedeutung für die Polizeiarbeit
Der Einsatz unterstreicht die Bedeutung routinemäßiger Personalienüberprüfungen im Polizeialltag. Neben der Gefahrenabwehr können so auch offene Haftbefehle vollstreckt werden. Der Mitfahrerparkplatz Landau-Queichheim wurde nach dem Vorfall wieder freigegeben.
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