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Falscher Bankmitarbeiter versucht Betrug in Grünstadt

87-Jährige wehrt sich gegen Kartenraub – Polizei bittet um Hinweise

Von Blaulichtreport
Falscher Bankmitarbeiter versucht Betrug in Grünstadt
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Montag, den 13.10.2025, wurde eine 87-jährige Frau aus Grünstadt Ziel eines versuchten Betrugs durch einen sogenannten "falschen Bankmitarbeiter". Der Vorfall ereignete sich kurz vor 14:00 Uhr, als die Seniorin einen Anruf auf ihrem Festnetztelefon mit unterdrückter Nummer erhielt. Der Anrufer gab sich als Bankangestellter aus und behauptete, dass eine Überweisung in Höhe von 4.200 Euro von ihrem Konto veranlasst worden sei.

Vorgehen des Täters

Die Frau verneinte die angebliche Überweisung. Daraufhin kündigte der Anrufer an, dass zeitnah jemand bei ihr erscheinen werde, um die Bankkarte abzuholen, um die Transaktion rückgängig zu machen. Nur wenige Minuten später, um 14:00 Uhr, erschien tatsächlich ein Mann an der Haustür in der Straße Am Wehrhaus und forderte die Bankkarte.

Schnelles Handeln und couragiertes Verhalten

Da die Situation der 87-Jährigen verdächtig erschien, forderte sie den angeblichen Bankmitarbeiter auf, sich auszuweisen. Der Mann reagierte darauf, indem er umgehend die Flucht ergriff. Nachbarn konnten zudem beobachten, wie ein Pkw schnell vom Tatort wegfuhr, allerdings liegen hierzu keine weiteren Angaben vor.

Ermittlungen der Polizei

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise, insbesondere zu dem flüchtigen Mann oder dem Fahrzeug, könnten für die Aufklärung des Falls von Bedeutung sein. Die Polizei Rheinland-Pfalz bittet die Bevölkerung um erhöhte Wachsamkeit und empfiehlt, insbesondere bei unerwarteten Anrufen von angeblichen Bankmitarbeitern oder anderen Amtspersonen besonderes Misstrauen walten zu lassen.

Präventionshinweis

  • Bankinstitute fordern niemals die Herausgabe von Bankkarten oder sensiblen Daten an der Haustür.
  • Bei Zweifeln empfiehlt es sich, die Bank direkt unter einer offiziellen Telefonnummer zu kontaktieren.
  • Bei verdächtigen Vorfällen sollte die Polizei umgehend informiert werden.
  • Der aktuelle Vorfall unterstreicht einmal mehr die Notwendigkeit, insbesondere ältere Menschen für diese Betrugsmaschen zu sensibilisieren und sie über angemessenes Verhalten in solchen Situationen zu informieren. Die Polizei begrüßt die entschlossene und richtige Reaktion der Betroffenen in diesem Fall.

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