Falsche Kammerjäger in Wörth am Rhein unterwegs
Polizei warnt vor Betrügern, die Schmuck stehlen statt Mäuse zu bekämpfen

In Wörth am Rhein kam es zu einem ungewöhnlichen Vorfall, nachdem eine Bewohnerin am 26.11.2025 wegen einer Maus im Haus über eine Internet-Dienstleistungsfirma einen angeblichen Kammerjäger bestellte. Statt Hilfe gegen das Nagetier zu erhalten, wurde sie Opfer eines Diebstahls.
Unbekannte Täter geben sich als Kammerjäger aus
Gegen 18:00 Uhr erschienen zwei Männer am Haus in der Seilerstraße und gaben vor, Kammerjäger zu sein. Sie baten darum, das Haus für zehn Minuten betreten zu dürfen. Nach ihrem Einsatz stellten sie der Bewohnerin eine Rechnung im mittleren dreistelligen Bereich aus. Die eigentliche Dienstleistung, das Auslegen von Giftködern oder Mausefallen, wurde jedoch nicht erbracht.
Erst eine Stunde später bemerkte die Bewohnerin, dass Schmuck aus ihrem Schlafzimmer entwendet worden war. Damit wird deutlich: Die Männer verfolgten keine Absicht, Schädlingsbekämpfung durchzuführen, sondern nutzten die Situation trickreich aus.
Beschreibung der Tatverdächtigen und Zeugenaufruf
Die beiden Täter werden als etwa 25 bis 30 Jahre alt beschrieben. Wer Hinweise zu den Männern, einem Fahrzeug mit Firmenaufschrift oder -farbe geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Sicherheitsratschläge der Polizei
Um ähnliche Vorfälle zu vermeiden, gibt die Polizei folgende Tipps:
Weiterführende Informationen und Prävention
Wer weitere Informationen zur sicheren Auswahl von Dienstleistern oder zu Schädlingen im Haushalt sucht, kann auf spezialisierte Beratungsangebote zurückgreifen.
Weitere Tipps zur Auswahl von Dienstleisternhttps://beratung.de
Die Polizei ruft dazu auf, bei ähnlichen Erfahrungen oder verdächtigen Beobachtungen umgehend die örtlichen Behörden zu informieren, um weitere Betrugsfälle zu verhindern.
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