Alkoholfahrt auf A65: Polizei ermittelt nach riskanter Fahrt
Fahrer mit 0,88 Promille bei Kandel gestoppt – Zeugen werden gebeten, sich zu melden

Am 16. Februar 2026 kam es auf der Autobahn A65 bei der Anschlussstelle Edenkoben zu einem brisanten Vorfall, der sowohl die Aufmerksamkeit der Polizei als auch die der Verkehrsteilnehmer auf sich zog. Ein weißer Transporter fiel gegen Mittag durch eine besonders rücksichtslose Fahrweise auf. Zeugenaussagen zufolge soll der Fahrer unter anderem andere Fahrzeuge unerlaubt rechts überholt haben.
Polizeikontrolle bei Kandel: Alkohol am Steuer festgestellt
Das auffällige Verhalten des Transporters führte dazu, dass Verkehrsteilnehmer die Polizei informierten. Die Einsatzkräfte konnten den Wagen schließlich bei Kandel anhalten und einer Kontrolle unterziehen. Bei der Überprüfung bemerkten die Beamten einen deutlichen Alkoholgeruch beim Fahrer.
Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht und ergab einen Wert von 0,88 Promille. Damit lag der Fahrer klar über der zulässigen Grenze.
Ermittlungsverfahren und Zeugenaufruf
Die Polizei leitete umgehend ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den 30-jährigen Fahrer ein. Besonders heikel: Da seine Fahrweise als gefährdend eingestuft wurde und weitere Fahrzeuge betroffen gewesen sein könnten, wenden sich die Behörden nun gezielt an Zeugen.
Verkehrsteilnehmer, die durch das Verhalten des Fahrers gefährdet wurden, sind aufgerufen, sich bei der Polizei Edenkoben oder der Polizeidienststelle in Wörth zu melden.
Hintergründe und wichtige Hinweise
Alkoholkonsum am Steuer bleibt eine der häufigsten Ursachen schwerwiegender Unfälle auf deutschen Straßen. Selbst geringfügige Alkoholwerte können die Reaktionsfähigkeit erheblich beeinträchtigen und das Risiko für sich selbst und andere deutlich erhöhen.
Weitere Informationen zur Polizeiarbeit der Direktion Landau stellt das Land Rheinland-Pfalz online zur Verfügung.
Weiterführende Informationen der Polizei Landauhttp://www.rlp.de/pd.landau
Die Polizei Rheinland-Pfalz weist darauf hin, dass Hinweise aus der Bevölkerung bei der Aufklärung solcher Fälle eine entscheidende Rolle spielen können.
Die Redaktion empfiehlt allen Verkehrsteilnehmern, sich bei verdächtigen Beobachtungen nicht nur auf das eigene Sicherheitsgefühl zu verlassen, sondern die Behörden umgehend zu informieren.
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